Wandel der medialen Wissensvermittlung in der Moderne

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Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien, 12.4.2010
Die Hedy Lamarr-Lectures werden von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Telekom Austria Group und dem Medienhaus Wien veranstaltet.
Das Video wurde von der Telekom Austria Group zur Verfügung gestellt.
Eröffnung: 

  • Elisabeth Mattes
  • Helmut Denk

Einleitung:

  • Hubert C. Erhalt
  • Corinna Milborn - Bio

Sprecher:

  • Kurt ImhofBio
Hintergrund 

Die über 200jährige Geschichte der Moderne ist ohne Öffentlich keit und die darin stattfindende Wissensvermittlung nicht denkbar. Der Beitrag hat das Ziel, diesen Wissensvermittlungsprozess, seine Sozialfiguren und Aufmerksamkeitsstrukturen zu skizzieren. Dabei wird die Bedürftigkeit der „Wissensgesellschaft“ auf mediale Wissensvermittlung begründet, die Ressorts der Wissensvermittlung mit ihren Sozialfiguren erörtert und die Veränderung des Rationalitätsgehalts öffentlicher Kommunikation hergeleitet.

Kurt Imhof: “Der politische Populismus hat wesentlich bessere Opportunitätschancen in einem Mediensystem das auf der moralisch-emotionalen Ebene kodiert ist, in der die kognitiv-normative Duktus die Ausnahme darstellt. Der Medienpopulismus und der politische Populismus bilden in diesem Sinn eine ideale Ergänzung.”

In Kooperation mit den “Wiener Vorlesungen”

Hedy Lamarr Lectures

„Wissen ist Macht“ formulierte vor über 400 Jahren der englische Philosoph Francis Bacon. Doch nie zuvor waren diese Worte so aktuell wie heute. Während die Wissensbestände exponentiell wachsen und ihre Verfallszeiten immer kürzer werden, verändern die neuen Informations- und Kommunikationtechnologien Verfügbarkeit von und Zugang zu Information und Wissen radikal.

Die möglichen gesellschaftlichen Folgen dieser Veränderungen, auf nationaler wie globaler Ebene, stehen im Zentrum der „Hedy Lamarr-Lectures“, die von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Telekom Austria Group und dem Medienhaus Wien veranstaltet werden. Die sozialwissenschaftliche Vortragsreihe ist nach der österreichischen Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr (1914-2000) benannt, ohne deren Erfindung des Frequenzsprungverfahrens die heutige Mobilfunktechnik nicht denkbar wäre. Lamarr, die in die USA emigriert und Gegnerin des Nationalsozialismus war, hatte dieses Verfahren ursprünglich für die Funkfernsteuerung von Torpedos entwickelt; es wurde jedoch vom US-Militär nicht eingesetzt. Seit den 1990er Jahren wurde ihr Beitrag zur Funktechnologie durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt.

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