Brennpunkt Türkei

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2. Juli 2013, Aula des Uni Campus im Alten AKH

Panel debate with
Moderation
Begrüßung
  • Michael Fanizadeh | VIDC-Wiener Institut
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Hintergrund

Die Pläne des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdoğan, dass der Gezi Park am zentralen Istanbuler Taksim Platz einem Nachbau einer Kaserne aus dem 19. Jahrhundert weichen soll, führt zu einer unerwarteten landesweiten Protestwelle: Eine Vielzahl von unterschiedlichen politischen AkteurInnen wird aktiv, aber auch bisher politisch nicht organisierte Gruppen und Einzelpersonen engagieren sich in der Protestbewegung. Der massive Polizeieinsatz mobilisiert dann weitere Menschen. Bald schon geht es um mehr als „nur“ um den Erhalt des Parks. Die Protestierenden stellen sich gegen den autoritären Kurs des Premiers, einige fordern seinen Rücktritt, andere mahnen allgemein mehr Freiheiten ein. Die Bewegung entwickelt neue Formen und Inhalte politischer Opposition in der Türkei, die noch lange nachwirken und neue Fragen aufwerfen werden.

Was ist aus dem Demokratisierungsprojekt der AKP geworden? Gilt die Türkei auch nach dem Ende der Proteste als ein „Modellland“ für die islamischen Nachbarländer? Was macht die Gezi-Park-Bewegung aus? Welche Gruppen sind Teil dieser Bewegung? Kommt es zu einer weiteren Polarisierung? Wohin geht die Türkei?

Organisation: VIDC/Wiener Institut in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und dem Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP).

 

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