Ene, mene, muh- und raus bist du. Universitäre Ausbildung oder „Von den Freuden des StudentInnenlebens“

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7. Oktober 2013, Schauspielhaus Wien

Diskussion mit
  • Renée Schroeder | Universität Wien
  • Alfred Pfabigan | Universität Wien
  • Jessica Müller  | Bundesvorsitzende des VSStÖ
  • Youssouf Simbo Diakité | Verein der afrikanischen Studierenden (VAS) in Österreich
Moderation
  • Eva Pfisterer 
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Hintergrund

Forschung, Technologie und Innovation prägen unser Leben immer stärker und sind unverzichtbar für Fortschritt und Prosperität. Die Anforderungen an Universitäten und Studierende sind dementsprechend beträchtlich gewachsen. Gleichzeitig werden die Budgets nicht im selben Ausmass erhöht, sondern teilweise sogar gekürzt. Die Ökonomisierung von Bildung bei gleichzeitiger Ausbreitung betriebswirtschaftlichen Denkens hat die Universitäten in den letzten Dekaden tiefgreifend verändert. Die Entlassung der Universitäten in die budgetäre Unabhängigkeit hat nicht zu den erwarteten Mittelzuflüssen aus der Privatwirtschaft geführt und auch nicht zu mehr Effizienz. Konsequenterweise wird die Zulassung für Universitäten reglementiert und permanent erschwert. Eingangsprüfungen, Aufnahmesperren, Studienbeiträge, Zugangsbe-schränkungen, überfüllte Hörsäle prägen den studentischen Alltag und schaffen neue soziale Deklassierung. Studierende rekrutieren sich dementsprechend zunehmend aus höheren Bildungsschichten. Statt Bildungsenthusiasmus und sozialem Aufstieg herrschen Ernüchterung und Resignation. Quo vadis, universitas?

Organisation: VIDC/Wiener Institut.

 

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