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	<title>etalks.tv &#187; Transatlantic Relations</title>
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	<description>Video Community for European Talks, Lectures, Debates &#38; Discussions.</description>
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		<title>The United States of Europe</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>etalks.tv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The highly proficient panelists, Ambassador Eacho III and Ambassador Schweisgut  share their thoughts about the state and the future developments of the EU and USA relations. In particular they discuss the relevance of the transatlantic relationship under the new Obama Administration and how to jointly address global issues.]]></description>
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<table style="height: 255px;" width="804">
<tbody>
<tr>
<td width="600">Panel Discussion organized and contributed by:</p>
<p><a href="http://www.europa.steiermark.at/" target="_blank">The Land Steiermark &#8211; Department for European Affairs and External  Relations</a>,<br />
the <a href="http://vienna.usembassy.gov/en/index.html" target="_blank">U.S. Embassy Vienna</a> and the <a href="http://www.oag.at/" target="_blank"> Austrian American Society for Styria</a></p>
<p>Graz, Austria, April 12th 2010</td>
</tr>
<tr>
<td width="600">Speakers:</p>
<ul>
<li><strong>Hans-Dietmar Schweisgut</strong> (Ambassador, Permanent Representative of Austria to European Union) &#8211; <a href="../?p=3338" target="_blank">Bio</a></li>
<li><strong>William C. Eacho III</strong> (Ambassador of the United States of America to Austria) &#8211; <a href="../?p=3340" target="_blank">Bio</a></li>
</ul>
<p>Moderator:</p>
<ul>
<li><strong>Petra Rudolf</strong> &#8211; <a href="../?p=3343" target="_blank">Bio</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="600"><strong>Background</strong></p>
<p>Graz. (04.12th.2010) &#8211; The highly  proficient panelists, Ambassador Eacho III and Ambassador Schweisgut   share their thoughts about the state and the future developments of the  EU/USA relations. In particular they discuss the relevance of the  transatlantic relationship under the new Obama Administration and how to  jointly address global issues e.g. a global financial framework,  Security vs. Civil Liberty and Nuclear Disarmament.</p>
<p><strong>Hans-Dietmar Schweisgut:<strong><em>&#8220;</em></strong></strong><em>We  have to accept on the European side, that we are complaining a lot, but  maybe we are not doing enough to really create the preconditions to be  accepted as a full partner by the United States&#8221;</em><strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.etalks.tv/" target="_blank">(etalks.tv)</a></p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Graz. (12.04.2010)  - Hohe Schule der Diplomatie, als heute, 12.4., auf  Einladung der  Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft und  der Fachabteilung Europa  und Außenbeziehungen der Botschafter der USA in  Wien, William C. Eacho  III. und Österreichs Ständiger Repräsentant in  Brüssel, Hans-Dietmar  Schweisgut, im Grand Salon des Hotel Wiesler  aufeinandertrafen und mit  feinster Klinge das derzeit doch etwas  beschädigte  Verhältnis diskutierten. Ein Besucher resümierte: Diese  Partnerschaft  zwischen der EU und den USA könnte besser sein, aber man  redet Gott sei  Dank miteinander.</p>
<p>Moderiert von Petra Rudolf, ziselierten die  beiden  Botschafter die unterschiedlichen Zugänge zu den großen Themen  der Zeit  heraus. Von der Finanzwirtschaft mit dem  geplatzten SWIFT-Abkommen und  der Relation des EURO zum US-Dollar über  den Klimaschutz bis zum Kampf  gegen den Terror spannte sich der Bogen,  und so manche Besucherin, so  mancher Besucher sah am Ende der  Veranstaltung zwar Licht am Ende des  Tunnels, aber auch den noch  relativ weiten Weg dorthin.</p>
<p>Botschafter Hans Dietmar Schweisgut  machte darauf aufmerksam, dass die  &#8220;EU offenbar in den letzten Jahren  den Paradigmenwechsel in den  Beziehungen zur USA übersehen&#8221; habe: Der  Brennpunkt werde in den USA  schon lange nicht mehr auf die  Stabilisierung der Sicherheit in Europa  gelegt &#8211; das sei bis spätestens  9/11 so gewesen -, sondern auf einen  globalen Level weit über die NATO  hinaus gehoben.</p>
<p>Dazu komme, dass sich die Machtverhältnisse  deutlich nach Osten hin, in  Richtung Chinas Wirtschaft, verschoben  hätten. Das seien  Voraussetzungen, auf denen aufbauend eine  Transatlantic  Sicherheit-Agenda diskutiert werden müsse. Die Frage, ob  Europa dafür  schon reif sei, war rhetorisch gemeint.</p>
<p>Als  wesentlich erachtete Schweisgut das Faktum, dass wirtschaftliche   Differenzen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch nie zu   einer ernsthaften Krise zwischen den Vereinigten Staaten und der EU   geführt haben. Ganz im Gegensatz zu den zahlreichen Verunstimmungen   aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen in Fragen der globalen   Sicherheit.</p>
<p>Wenn Präsident Barack Obama nunmehr erneut zum Kampf  gegen den Terror  aufrufe und auch die Bedrohung durch die sogenannte  &#8220;schmutzige Bombe&#8221;  ein vorstellbares Szenario sei, dann müssten  nationale Interessen  endgültig in den Hintergrund rücken.</p>
<p>William  C. Eacho III. hinterfragte, worum es beim Kampf gegen den Terror  und  dem damit zusammen hängenden transparenteren Transfer von Bankdaten   gehe: die Vereinigten Staaten wollen nicht Einschau in die Konten der   Großmutter, im SWIFT-Treaty gehe es um die sehr ernste Herausforderung,   Terroristen auf die Spur des Geldes zu kommen. Geld, das auch zum  Ankauf  von Nuklearmaterial eingesetzt werden könne.</p>
<p>Es sei zu  begrüßen, dass die Europäische Kommission nunmehr den ganz  formellen  Beschluss gefasst habe, neue Verhandlungen mit den USA  aufzunehmen, mit  dem Ziel, Werkzeuge zu finden, die geeignet sind,  gemeinsam diesen  Feind der Menschheit zu bekämpfen, der auch vor dem  Einsatz von  Atomwaffen nicht zurückschrecken würde, so er ihrer habhaft  werde.</p>
<p>In  der Publikumsdiskussion machte Univ.-Prof. Hubert Isak darauf   aufmerksam, dass Europa nicht die selben Sicherheitsinteressen wie die   USA habe. Möglicherweise gehe Washington davon aus, aber die nach wie   vor gültige Bush-Doktrin bilde hier eine Barriere: Sie spreche immer   noch vom Krieg, vom &#8221;WAR against terror&#8221;, wir in Europa aber vom Kampf   gegen den Terrorismus. Guantanamo sei möglich geworden wegen dieses   semantischen Unterschiedes. Eacho in aller Offenheit: Es gebe viele, die   nie nach Guantanamo gehört hätten - die USA bräuchten Unterstützung,  um  da rauszukommen. Da seien auch kleinere Staaten gefordert &#8230;</p>
<p>Schweisgut,  die Beiträge auf einen Punkt bringend und damit vielen im  Saal aus der  Seele sprechend: Europa müsse lernen, ein echter Partner zu  werden,  und die USA müssten lernen, Europa als einen solchen zu  behandeln.</p>
<p>(<a href="http://www.europa.steiermark.at/cms/beitrag/11236223/2962855/_1" target="_blank">www.europa.steiermark.at</a>)</td>
</tr>
<tr>
<td width="600"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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